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Death Cab For Cutie – Codes And Keys (Album, 2011)

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Seit "I Follow You Into The Dark" zählt Death Cab zu meinen Lieblingsbands (zu denen auch The Postal Service gehört, das – wohl einmalige – Nebenprojekt von Sänger Ben Gibbard). Irgendwie verspielt, aber doch geradeaus; manchmal etwas behäbig, aber nie langweilig. Außerdem mag ich Gibbards Stimme. Dass der Mann darüber hinaus einen ausgezeichneten Geschmack hat, beweist seine Heirat mit Zooey Deschanel – one of the most adorable women, wenn ich das so sagen darf.

Aber zurück zu den wirklich wichtigen Dingen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, ist Codes And Keys das neunte Studioalbum, der vier Jungs aus Bellingham, WA. Musikalisch hat es nur noch wenig mit ihrem 2005er Album Plans zu tun. Das geht natürlich vollkommen in Ordnung; warum sollte es auch nicht?

Eher ist es eine Weiterenticklung des Sounds, den sie auf Narrow Stairs hören ließen. Aber wuchtiger, viel wuchtiger; und konsequenter, streckenweise immer noch ausufernd, aber eben so, dass man nicht das Gefühl hat, hier wird etwas künstlich in die Länge gezogen.

Insgesamt kommt Codes And Keys wesentlich freundlicher daher als etwa Plans ("Portable Television", "Stay Young, Go Dancing"). Ob das an Mrs. Deschanel (der Name allein, pfff…) liegt, weiß ich natürlich nicht. Aber ist es nicht schön zu hören, dass es selbst für Berufsmelancholiker Hoffnung gibt? Ich denke, ja.

Nun gut, ich für meinen Teil mag die neue Scheibe. Und weil es so schön ist, hier noch das Video zu "You Are A Tourist" (im Übrigen das erste Video, das während es gedreht wurde, live on air ging – Hut Ab!)

Codes And Keys erschien am 31. Mai bei Atlantic Records.

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